Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) – Unterstützung durch Apps und Programme
Einleitung
Digitale Lösungen spielen auch in der Pflege eine immer größere Rolle.
Digitale Pflegeanwendungen können Pflegebedürftige und Angehörige im Alltag unterstützen und helfen, die Selbstständigkeit zu erhalten.
Was sind digitale Pflegeanwendungen?
👉 Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) sind:
- Apps oder Programme
- für Smartphone, Tablet oder Computer
- zur Unterstützung im Pflegealltag
👉 Sie helfen dabei:
- Selbstständigkeit zu fördern
- Fähigkeiten zu erhalten
- Pflege zu erleichtern
Wer hat Anspruch?
👉 Anspruch haben:
- Pflegebedürftige mit Pflegegrad (1–5)
- die zu Hause leben
👉 Voraussetzung:
Die Anwendung muss offiziell geprüft und zugelassen sein.
Kostenübernahme
👉 Die Pflegekasse übernimmt:
- bis zu 53 € monatlich
👉 Dieser Betrag gilt für:
- digitale Pflegeanwendungen
- ergänzende Unterstützungsleistungen
Welche Anwendungen gibt es?
👉 Beispiele für digitale Pflegeanwendungen:
- Gedächtnistraining (z. B. bei Demenz)
- Übungen zur Beweglichkeit
- Unterstützung bei Alltagsorganisation
- Kommunikationshilfen
👉 Ziel ist es, die Pflege zu verbessern und den Alltag zu erleichtern.
Wichtiger Hinweis
👉 Die Pflegekasse übernimmt nur Kosten für Anwendungen:
- die im offiziellen Verzeichnis gelistet sind
- die geprüft und zugelassen wurden
👉 Hintergrund:
Nicht jede App ist automatisch erstattungsfähig.
Wie beantragt man eine DiPA?
👉 Ablauf:
- passende Anwendung auswählen
- Antrag bei der Pflegekasse stellen
- Genehmigung abwarten
- Nutzung starten
Warum digitale Pflegeanwendungen sinnvoll sind
👉 Vorteile:
- Unterstützung im Alltag
- Förderung der Selbstständigkeit
- Entlastung für Angehörige
- flexible Nutzung zu Hause
Häufige Fehler
❌ Apps werden ohne Prüfung genutzt
❌ Anspruch ist nicht bekannt
❌ Leistungen werden nicht beantragt
👉 Dadurch gehen Möglichkeiten verloren
Fazit
Digitale Pflegeanwendungen sind eine moderne Ergänzung der Pflegeleistungen.
Sie helfen, den Alltag zu erleichtern und die Selbstständigkeit zu fördern.